In den folgenden Tagen zog ich es vor, beim World Poker Showdown im Cable Beach Crystal Casino mitzuspielen. Beim $ 500 Texas Hold’em am 9. Januar war ich schließlich erfolgreich. Am Finaltisch saß ich mit Marcel Luske, Jimi Abraham und T.J. Cloutier. Es gelang mir, T.J. hinter mir zu lassen und Dritter zu werden. Gewinnsumme $ 2815.
Wieder einmal stellte ich fest, dass die Zeit bei einem Pokerturnier wie im Flug vergeht. Während der letzten fünf Tage unseres Aufenthalts war das Wetter dann richtig schön. Ich habe mich jeden Tag mindestens drei Stunden an den Strand gelegt.
Insgesamt habe ich mir von den Bahamas mehr erwartet. Es ist schon eine Frechheit, wenn man für eine Flasche Wasser bis zu acht Dollar bezahlen muss, die Taxis sind ebenso maßlos überteuert, Service und Kundenfreundlichkeit lassen auch zu wünschen übrig. Ich werde vermutlich nicht mehr dorthin reisen.
Unser Rückflug war für den 11. Januar angesetzt. Ich war wie üblich pünktlich am Flughafen, nur der Flieger hatte wieder eine Stunde Verspätung. Irgendwie hatte ich vorher schon so eine Ahnung. Bei der Zwischenlandung auf dem JFK in New York gab es dann wieder Probleme. Der Flughafen war gesperrt, sodass wir eine Stunde lang in der Warteschleife kreisen mussten, bis wir endlich landen konnten. Fünf Stunden mussten wir auf dem Flughafen warten, bis es endlich weiterging. Sechs Stunden später landeten wir wieder in Frankfurt. Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Aufenthalt auf den Bahams mir mal wieder gezeigt hat, was für ein Glück ich habe, in einem Land wie Deutschland zu leben. Im Gegensatz zu dem so genannten Urlaubsparadies finde ich hier nämlich wirklich alles, was mein Herz begehrt.
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