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Fiasko statt Finale

 

Eigentlich hört sich das ja toll an: „Ich fliege Anfang Januar auf die Bahamas.“ Beim Abflug in Frankfurt mit Singapur Airlines ging auch noch alles glatt. Der Auftakt zu meiner Reise mit dem Team Gnuf Germany verlief also problemlos.
Während des Flugs nach New York verloren wir allerdings so viel Zeit, dass es mit dem Anschlussflug sehr eng wurde. Um genauer zu sein, wir verpassten den Anschlussflug tatsächlich um eine halbe Stunde. Kein gutes Omen für einen abergläubischen Pokerspieler wie mich. Wir versuchten drei Stunden lang, einen anderen Flug zu bekommen. Schließlich heißt es ja, Amerika sei das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Trotzdem gelang es uns nicht, Richtung Bahamas weiterzureisen. Wir mussten also im Marriott am JFK übernachten. Der erste Flug nach Nassau ging am nächsten Morgen um 8.30 Uhr.

Wir bestiegen also unseren Jet Blue und freuten uns darüber, dass es nun endlich weiter ging. So richtig weiter ging es allerdings nicht, denn die Maschine vor uns hatte plötzlich einen Defekt und konnte nicht abgeschleppt werden. Zwei Stunden lang war das Rollfeld komplett blockiert.

 

Erst um 11.30 Uhr erhob sich unser Flieger endlich in die Lüfte. Die nächste Überraschung erwartete uns bei der Landung in Nassau. Oder hätten Sie nasskaltes und windiges Wetter auf den Bahamas erwartet? Ich war froh, eine feste, warme Jacke dabei zu haben. In den folgenden vier Tagen wechselte das Wetter nur zwischen „Regen und Wind“ und „Wind und es sieht nach Regen aus“.

 

Als wir im Sheraton Hotel einchecken wollten, fehlte unsere Reservierung. Wegen des einen Tags Verspätung hatte man uns von der Liste gestrichen. Zum Glück haben wir trotzdem noch Zimmer bekommen.

 

Am Freitag fuhren wir dann ins Atlantis Resort, um uns für das Caribbean Adventure Event anzumelden. Ich startete samstags und blieb etwa acht Stunden im Turnier. Leider außer Spesen nichts gewesen.

 
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